Der Bergsturz hat auch Literaten, Maler und Musiker dazu angeregt, diese grösste Katastrophe der Schweizer Geschichte auf ihre Weise zu verarbeiten. Davon zeugt nicht zuletzt die Bergsturzoper von Joseph Weigl. Sie fand schon 7 Jahre nach dem Ereignis ihre Uraufführung im Wiener Theater am Kärntnertor, am 19. Dezember 1812.
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Sein bedeutendstes Werk ist «Die Schweizerfamilie» – eine Oper, mit der Joseph Weigl Zuschauerrekorde und Weltruhm erntete. Sie war Schuberts Lieblingsoper. Beethoven hat Melodien aus der Schweizerfamilie im berühmten «Gassenhauer-Trio» verarbeitet. Paganini schrieb ein halsbrecherisches Violinstück mit Variationen über ein Weigl-Thema.
Im Jahr 2004 hat die Oper eine vielbeachtete Wiederaufführung erlebt als internationales Kooperationsprojekt junger Künstler aus der Schweiz, Österreich und Deutschland.
Gegenwärtig erfreut sich Joseph Weigl einer regelrechten Renaissance. Daher brachten wir auch den «Bergsturz» dieses Erfolgskomponisten wieder auf die Bühne.
Die 200. Wiederkehr des Schreckenstages vom 2. September 1806 bot dazu den idealen Anlass.
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der historische Anlass und
der musikalische Wert der Oper.
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06/10/16 - 14:59 admin










